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“Entweder du versaust dir dein Leben… oder nicht.”

Montag, 26. April 2010

Sie kam, schoss und… traf den Schrank. Zweimal.
Vielleicht würde Heide Klum jetzt veni, vidi, vizi sagen, was -natürlich- aus einem Asterix-Comic stammt. Und ich dachte immer das heißt veni, vidi, vici und wurde einst vom großen Caesar gesagt. Mensch, so kann man sich täuschen…
Wie auch immer, ich schweife mal wieder komplett vom eigentlichen Thema, dem ersten Satz, ab. Und zwar ging es in diesem darum, dass ich tatsächlich mit einem Luftgewehr geschossen habe. Und wow, ich habe getroffen. Zwar nicht das, was zu treffen war, nämlich die Zielscheibe, sondern einen Schrank, aber wenigstens ist niemand tot. Und darauf bin ich ungemein stolz.
Nein, mal im Ernst, macht wirklich Spaß & beim ersten Versuch habe ich sogar das Zielscheibenpapier getroffen.

Witzigerweise, ach scheiße, es war überhaupt nicht witzig, bin ich heute Morgen in die Schule gegangen. Für zwei Stunden Französisch. Ich dachte mir schon “Wer bist du, und was hast du mit mir gemacht?”, als ich früh morgens ziemlich versifft aussah und in den Spiegel schaute.
Gut, ich war also dort. Sah immer noch versifft aus, aber das hat nichts mit der Sache zu tun. Schweren Schrittes (in der Grundschule wurde mir beigebracht, Dinge mit Adjektiven zu versehen) schleppte ich mich ins erste Stockwerk. Mit dem böse Gedanken “scheiße, es sind noch zwei” im Hinterkopf, wandte ich mich dem schwarzen Brett zu. Okay, Englisch fällt aus, wusst’ ich. Ich will gehen, dreh’ mich um. Halt mal. HALT MAL !!!! 1/2 FRANZ LK , NOL, ENTFÄLLT.  “Verfickte Scheiße”. Ich glaub’, ich hab’s zu laut gesagt, denn irgendwie fühlte ich mich angestarrt. Das Gefühl trügte mich nicht.
Whatever.
So durfte ich also wieder heim. Ins Bett. Rolladen runter. Schlafen. Bis um 13 Uhr.
Den ganzen Tag im Bett rumgesifft und abertausende “Skins”-Folgen angeschaut. Kafkaesker Scheiß. Gefällt.
Jetzt sitze ich hier, hab’ Kartoffelpüree in den Haaren, rieche nach fremdem Deo und schnüffel dran und klinge grade total verrückt. Reif für die Klapse? Eindeutig.

PS: Is’ nur ‘n bisschen Kartoffelpüree, an einer Strähne, weil ich sie ausversehen ins Essen gehängt hab :D
PPS: Ich geh’ meine Haare waschen.
PPPS: Achja, man stelle sich das blogauflockernde Bild bitte vor, hab keins.

20032010

Samstag, 20. März 2010

Heute beginne ich mal mit einem Tipp für Single-Frauen, die schnell Männer kennenlernen wollen: Tragt einen Motorradhelm mit euch herum ! Glaubt mir, der wirkt tatsächlich wie ein Magnet auf das männliche Geschlecht.

So ging es mir gestern. Ich trug einen Motorradhelm unterm Arm.

Erst lernte ich Sven kenne, den 23-jährigen KFZ-Mechaniker. Darauf folgte Martin. 21 Jahre alt, Industriemechaniker und momentan auf Wohnungssuche. Nachdem ich von Martin losgekommen war, weil dieser zum Bus musste, setzte sich Sozialpädagoge Micha zu mir und sprach mich an.

Jedes Gespräch war auf diesen Motorradhelm aufgebaut. “Oh, fährst du Motorrad?”, “Aha, ein Motorrad. Frauen auf Motorrädern sind sexy.” und “Mensch, haste keine Angst auf so ‘nem Motorrad?”

Alle 3 musste ich enttäuschen, denn ich bin ja nur Sozius. Definitiv amüsant, ich kam mir vor wie beim Speeddating. Einer weg, kommt der Nächste :D

Das war auch wirklich das Interessanteste am gestrigen Tag.

Schule war wie immer. Naja nicht ganz. In Kunst wurde ich von Katja begrüßt, die mich vorwarnte, dass mein Lehrer vorhatte mich jetzt das Bild nachzeichnen zu lassen. Schock. Fuck, ich hab keine Ahnung was ich zeichnen soll !

Also saß ich da, ganz alleine in diesem Hinterzimmer, ersteinmal 10 Minuten verzweifelt da, weil mir nichts einfallen wollte. Also habe ich spontan mit irgendwelchen Linien angefangen.

Das Ergebnis ist eher bescheiden ausgefallen. Okay, es ist scheiße und sieht aus, als hätte ein 5.Klässler rumgekritzelt.

Whatever.

“Ey, ich mach dieses Jahr Abitur. Weisch, ich bin DJ. Und ich bin jeden Tag breit im Unterricht.”

Samstag, 16. Januar 2010

Dafür, dass ich gestern schon um 10 Uhr bei Alexa wie ein Schluck Wasser in der Kurve rumhing und Mühe hatte meine Augen aufzuhalten, war der Abend/die Nacht ziiiiiemlich gut.
Um 8 ging’s zu Alexa, zum Vorglühen. Der Wein war so sauer, dass mir die Tränen kamen…
Erstmal verquatscht und 2 U-Bahnen verpasst, aber irgendwann um 1 kamen wir dann doch noch am Keller-Klub an. Die Schlange war enorm, aber mit den richtigen Connections ist man dann doh ziemlich schnell drin.
Auf dem Weg sprach uns bzw. mich ein, wie sich herausstellte, 33-jähriger an, der mir unbedingt seine Nummer geben wollte, um mit mir einen Kaffee trinken zu gehn. Ja, is klar. Seh ich aus wie ‘ne Altenpflegerin? :D Unterhaltsam war der Herr trotzdem.

Im Keller war es ziemlich voll. Viele bekannte Gesichter, einige Leute aus meiner Stufe, die ich eher weniger dort erwartet hätte. Die Musik war wirklich gut und trotz meiner Platzangst hat es richtig viel Spaß gemacht, sich auf die überfüllte Tanzfläche zu quetschen und “fett abzudancen”, wie LM es genannt hat. Viel Platz und Luft gab’s nicht, Ellenbogen im Kreuz und den Rippen dafür umso mehr.
Apropos Rippen. Es ist immer wieder faszinierend, was frau Kerlen so alles aus den Rippen leiern kann, wenn sie ein bisschen nett lächelt. Schwupps, hast du alles was du willst.
Ach, was für ein Segen zum weiblichen Geschlecht zu gehören :D

Um 5 fiel ich dann, nach endlos vielen sinnlosen Gesprächen mit Ralf, über Hartz IV und meine vielen Muschis (Katzen!), VHS-Strumpfhosenkurse, Wodka-Bull, Cheesburgergemampfe, in Tonys Mantel Verstecken, Nießorgasmen und ‘ner Menge Getanze, müde in mein Bett, mein Hundi freute sich wie ein Verrückter mich zu sehn, gesellte sich zu mir ins Bett und ich schlief mit meinem iPhone in der Hand und Hund auf den Füßen zufrieden ein ;D

Jetzt ist erstmal regenerieren angesagt. Hier liegen und mein Stuttgart Kaputtraven Plakat an der Wand betrachten. Viele Grüße hierbei an das Mädel, das sich nicht traute alleine eins mitzunehmen und darauf bestand, dass ich auch eins einstecke :D

(Zur Überschrift: Das waren die 3 Standard-Sätze von nem komischen Typ, der sich irgendwie mit uns unterhalten wollte…)
Ich bin gespannt auf die Fotos, die Alexa gemacht hat.

“Der mit den großen Eiern”

Samstag, 12. Dezember 2009

Gestern war amaaaazing, um es mal auf gut englisch zu sagen :D
Geplant war Kellerclub und davor zu mir kommen. Leute, die mich kennen wissen: Ich hasse es Gastgeber zu sein. Aber ich wurde quasi genötigt und es diente ja, mehr oder minder, einem guten Zweck :D Deswegen fanden sich Lisa-Maria und Julian irgendwann um 8e bei mir ein und der feuchtfröhliche Abend wurde mit halbtrockenem Sekt (ich hab’ keine Ahnung, ob der Sekt halbtrocken war oder nicht, aber der Angesprochene muss jetzt vllt grinsen :D) eingeläutet. Wir hatten eine Menge Spaß mit einer interessanten Frauenzeitschrift, noch interessanteren Filmchen, guter Musik und besseren Tänzen.
Später am Abend gesellte sich Katja noch zu uns, die leider das Beste verpasst hatte. Irgendwann, als es für die allgemeine Gesundheit besser war, sämtliche Getränke stehen zu lassen, machten wir uns auf in Richtung Kellerclub. Eine Portion Salat (haha) und Streit um Kaugummis später waren wir endlich dort, wo wir hinwollten.
Es war… gut. Dementsprechend fühle ich mich heute auch. Meine Füße brennen vom vielen Tanzen, mein Nacken tut weh vom Headbangen und der Rest ist einfach k.o.
Das war der beste Abend seit Langem. Danke hierfür Julian, LM, Katja. Noch ein Dankeschön geht an den seltsamem “Jurastundenten”, dem amüsanten 25-jährigen Geburtstagskind und Hernn Rachmaninoff :D
Und danke an meinen Freund, den Bene, dass er mich gestern Nacht nicht geschlagen hat. Haha. Ich hätts verdient gehabt :D
Zum Abschluss ein paar Bilder, die wirklich nicht an Bescheuertheit übertroffen werden können. Es sei dahin gestellt, ob es das Wort Bescheuertheit gibt.

Der Ozelot und sein Rehlein (Julian).

DIE berühmtberüchtigte ZEITSCHRIFT !

:D

Seid froh, dass euch der Rest erspart bleibt.

Überschrift: Das Zitat des Abends von Lisa-Maria. Es ging um Vogelsträuße :D

“Wir putzen den Julian.”

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Mein heutiger Morgen begann mit Blut. Genauer gesagt mit einer riesigen Blutlache. Ich stieg an meiner Bahnhaltestelle aus und wollte wie üblich die Treppen runterlaufen. Ansonsten klappt das immer hervorragend, aber dieses mal lief ich fast mitten in eine rießige Blutpfütze. Wer meine “ABOUT”-Seite aufmerksam durchgelesen hat, weiß : Ich kann kein Blut sehen. So kam es, dass ich ein panisches “OH MEIN GOTT” ausstieß und versuchte einfach daran vorbei zu laufen. Ging schlecht, denn die ganze Treppe war voller Blutstropfen. Es war widerlich, wirklich.
Jetzt geistert schon den ganzen Tag diese Pfütze aus bööööser roter Flüssigeit in meinem Kopf rum und mich würd’s ja sooo interessieren, was zur Hölle da passiert ist. Soviel wie das war, muss da ja einer abgestochen worden sein…

Zum Glück ging mein Tag nicht so weiter, wie er angefangen hat.
Er wurde zu einem sehr witzigen Tag, mit jeder Menge pubertierendem Verhalten und seltsamen Konversationen :D Julian und ich sind wirklich zu Höchstformen aufgelaufen, was unserer Religionslehrerin irgendwie missfiel und so wollte sie mich erst in “die rote Zelle” stecken und dann auf ihren “heißen Platz”. So oder so ähnlich.Ich fand mich witzig :D:D

Der Satz in der Überschrift ist mein persönlicher “Satz des Tages”. Stammt von Lisa-Maria. Auf diesen Satz folgte ein 10 minütiger Lachflash. Muss man jetzt echt nicht nachvollziehen können. Situationskomik eben. Ich freu mich sehr auf Celaklup (:D) am Freitag, falls das denn was werden sollte.

Ich geh dann mal.

Mh. Lecker Wurst !

(Das ist eine Minisalami :D)